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Willkommen beim Siebenbürgen-Institut an der Universität Heidelberg!

12/12 2015

Schloss Horneck – der Sachstand im Herbst 2015

Nach der Insolvenzanmeldung des alten Trägervereins ist es unter tatkräftiger Leitung des Verbandes der Siebenbürger Sachsen und seines Bundesvorsitzenden im Sommer gelungen, die erforderliche Summe von einer Million Euro zusammenzubringen, den neuen Trägerverein „Siebenbürgisches Kulturzentrum Schloss Horneck e.V.“ zu gründen und Schloss Horneck aus der Insolvenzmasse zu erwerben, die der Hilfsverein Johannes Honterus hinterlassen hatte. Dadurch konnte der drohende Auszug von Siebenbürgen Institut mit Bibliothek und Archiv sowie Siebenbürgischem Museum aus dem Schloss abgewendet werden. Gleichwohl werden nun große Anstrengungen nötig sein, um den Betrieb des Gebäudes auf Dauer zu sichern. Derzeit laufen entsprechende Planungen und Konzepterstellungen.

Am Kauf des Schlosses haben sich der Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde, die Stiftung Siebenbürgische Bibliothek sowie der Förderverein der Siebenbürgischen Bibliothek mit maßgeblichen Beträgen beteiligt. Derzeit wird geklärt, welche Flächen das Siebenbürgen-Institut mit Bibliothek und Archiv im Schloss zusätzlich belegen kann, wie sie herzurichten sind und welcher Mietzins dafür anfallen wird. Vielleicht wird es möglich sein, beim Neujahrsempfang am 9. Januar 2016 dazu schon Konkreteres zu sagen.

12/12 2015

Endlich: Geschäftsführung wieder besetzt!

Nach über fünf Jahren der Vakanz konnte die Geschäftsführung des Kulturrats und des Arbeitskreises wieder besetzt werden: Ingrid Schiel, seit zwei Jahrzehnten AKSL-Mitglied und noch länger mit Bibliothek und Archiv vertraut, konnte ihre Tätigkeit als Geschäftsführerin (in Teilzeit) Mitte Oktober aufnehmen. Sie tut dies zu einem überaus kritischen Zeitpunkt, bedingt durch die neue Situation auf Schloss Horneck und die sich dadurch ergebenden organisatorischen und administrativen Aufgaben. Diese Arbeiten können unter den aktuellen Bedingungen nicht mehr ehrenamtlich von ferne erledigt werden.

14/09 2014

Das Institutshaus in Gundelsheim, Schlossstraße 41 nach Abschluss der Außensanierung

Institutshaus in Gundelsheim, September 2014, Foto: Jutta Fabritius

Urkundenbuch online

Nun ist es bequem und weltweit über das Internet nutzbar: Das „Urkundenbuch zur Geschichte der Deutschen in Siebenbürgen“, eines der grossen Langzeitprojekte der landeskundlichen Forschung.

1892 erschien der erste Band, herausgegeben vom "Ausschuss des Vereines für siebenbürgische Landeskunde". Sechs weitere Bände folgten, der letzte 1992. 4687 Urkunden aus den Jahren 1191 bis 1486 waren dadurch in gedruckter Form greifbar - für alle, die das Glück haben, diese Bände in die Hand nehmen zu können.

Dieses zu verbessern war dem "Arbeitskreis für siebenbürgische Landeskunde" und seinem Vorsitzenden Dr. Ulrich Wien seit längerem ein besonderes Anliegen. In den vergangenen Monaten konnte Dr. Martin Armgart an der Universität Koblenz-Landau unter Mitarbeit von Forschern in Ungarn und Rumänien eine Online-Präsentation erarbeiten - dank der Förderung des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien und mit Hilfe der Software des Kompetenzzentrums für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften der Universität Trier.

Zugänglich ist diese Online-Präsentation nun unter „eTransylvanica“ auf den Seiten des Siebenbürgen-Instituts, unter „eTransylvanica“: http://siebenbuergen-institut.de/special-menu/e-transylvanica/urkundenbuch-zur-geschichte-der-deutschen-in-siebenbuergen-online/ Auch eine Weiterführung des Urkundenbuches kann dann gleich in dieser Datenbank erfolgen.

Über 200 weitere Urkunden sind bereits eingestellt. Über verschiedene Suchmasken wird der Inhalt des Urkundenbuches bandübergreifend recherchierbar. Die Nutzung dieser Fleißarbeit mehrerer Generationen von Urkundeneditoren wird dadurch wesentlich leichter und von jedem Computer-Arbeitsplatz aus möglich - zum 120. Jahrestag des Erscheinen des ersten Bandes.

 


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Praktikum in der Siebenbürgischen Bibliothek

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